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Impuls & Dialog: Integration von One Health in die universitäre Lehre in Deutschland

Berlin, VKU Forum, Invalidenstraße 91

Der One Health Ansatz erkennt die enge Verbindung der Gesundheit von Tieren, Menschen, Pflanzen und ihrer Umwelt an. 

Für die Umsetzung des Ansatzes ist die enge Zusammenarbeit von Disziplinen und Sektoren notwendig und damit einhergehend, dass Fachkräfte für komplexe Zusammenhänge und integrierte Gesundheitsansätze geschult sind. Für die Vermittlung dieser disziplinenübergreifenden Kompetenzen bildet die universitäre Lehre eine wichtige Säule.

Der Workshop beschäftigt sich mit der aktuellen Integration des One Health Ansatzes in die universitäre Lehre in Deutschland. Welche Vorreiter und guten Praxisbeispiele gibt es bereits? Wie wird Interdisziplinarität in der universitären Lehre gezielt umgesetzt?  

Gleichzeitig werden zukunftsweisende Fragen gestellt: Wie lassen sich die aktuellen Bestrebungen ausweiten? Welche strukturellen Rahmenbedingungen sind notwendig? Wo gibt es Unterstützung, welche Stakeholder müssen einbezogen werden? 

Highlights:

Impulsvortrag: Interdisziplinarität von Lehre als Basis - Wie muss Lehre aufgestellt sein, um dem interdisziplinären Anspruch gerecht zu werden?

Prof. Dr. Mirjam Braßler, Christian-Albrechts-Universität zu Kiel, Institut für Psychologie

One Health in der universitären Lehre in Deutschland – Status quo und was ist der Mehrwert der Einbindung von One Health in die Lehre? 

15minütige Einblicke von Vertreter:innen aus verschiedenen Universitäten/ Hochschulen in Deutschland, bei denen One Health bereits in die Lehre integriert ist:

  • "One Health, Three Countries, One Program: The EMJMD “Infectious Diseases and One Health“ - Dr. Anna Buch, Medizinische Hochschule Hannover
  • "Disziplinär, interdisziplinär oder transsektoral? Kritische Reflektion einer One Health Lehrveranstaltung in der Veterinärmedizin" - Freie Universität Berlin, FB Veterinärmedizin, Prof. Dr. Marcus G. Doherr
  • "Learning One Health – Perspektiven interdisziplinärer Zusammenarbeit aus einem Studierendenprojekt am Modell der Fledermausgesundheit" -  Dr. Amelie Lisa Arnecke, Universität Leipzig, in Kooperation: Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig, Freie Universität Berlin, Technische Universität Berlin und Charité
  • Justus-Liebig Universität Gießen, Prof. Dr. Sascha Knauf
  • One Health Teaching Clinic Münster, Dr. Kerstin Kremer

Welche One Health Inhalte und Fähigkeiten sind wünschenswert im Beruf? Aus Sicht von

  • Bundestierärztekammer, Dr. Melanie Schweizer
  • "One Health in der klinischen Medizin - Bedarfe und Angebote" - Dr. Sarah Kotsias-Konopelska, Gesellschaft für Tropenpädiatrie und internationale Kindergesundheit (GTP) e.V.

Synergien mit anderen interdisziplinären Bewegungen 

  • "Integration von Planetary Health in die universitäre Lehre in Deutschland – Erfahrungen aus der Universität zu Lübeck" - Universität zu Lübeck, Prof. Dr. med. Thomas Kötter, Institut für Allgemeinmedizin
  • "Integrating One Health into Global Health Research, Education, and Practice" (in English) - Dr. Aurélia Souares, Heidelberg Institute of Global Health

Teamarbeit:  

Sammlung von Inhalten, Fähigkeiten und Kompetenzen, die in der Lehre vermittelt werden sollten? Welche Rahmenbedingungen sind für eine Integration von One Health notwendig? Wie kann die Sichtbarmachung von Angeboten für Studierende gesteigert werden?

Vorstellung der Ergebnisse

Zusammenfassung und Ausblick

 

Die Veranstaltung findet in deutscher Sprache statt.

Beginn der Veranstaltung: 10:00 Uhr

Ende der Veranstaltung: 16:45 Uhr

Format: in Präsenz; nicht hybrid

Anmeldung

Ich bin Mitglied der One Health Platform
Ich bin Nachwuchswissenschaftler*In im Sinne der One Health Platform

(Als Nachwuchswissenschaftler:innen werden alle Masterstudierende, sowie Personen, die sich in einem aktiven Promotionsverfahren befinden oder die ihre Promotion noch nicht länger als vier Jahre zurückliegend abgeschlossen haben (diese Zeit verlängert sich durch Eltern- und Betreuungszeit entsprechend) definiert.)

(Wir versuchen unsere Veranstaltungen so inklusiv und barrierefrei wie möglich zu gestalten, bitte teilen Sie uns mit, worauf wir dabei besonders achten sollen. Bitte beachten Sie: Leider wird nicht alles immer möglich sein)